Temperaturmessung

Beschäftigt man sich mit diversen Steuer und Regelaufgaben, im elektrotechnischem Sinne, so kommt man irgendwann an den Punkt, an dem man Messwerte wie z.B. Temperaturen erfassen und verarbeiten möchte.

Nun hat man die Qual der Wahl, womit die Temperatur erfasst und verarbeitet werden soll, da es verschiedene analoge sowie digitale Sensoren auf dem Markt gibt.

Verschaffen wir uns einen Überblick der Sensorwelt

NTC-Widerstände (Negative Temperature Coefficient Thermistors): sind Widerstände mit einem negativen Widerstand Koeffizienten (Beiwert). Ihr Widerstand sinkt mit steigender Temperatur.

NTC's sind für wenige Cent erhältlich und können mit geringem Schaltungsaufwand an einem Mikrocontroller angeschlossen werden.
Um die exakten Temperaturwerte zu erhalten, muss Softwareseitig etwas mehr Aufwand betrieben werden, da der Widerstandsverlauf über den messbaren Temperaturbereich stark kurvig ist.

PTC-Widerstände (Positive Temperature Coefficient): verhalten sich, wer hätte das gedacht, genau anders herum. Steigt die Temperatur, steigt auch der Widerstand. PTC's wie z.B der KTY-83 weisen eine relativ lineare Messkurve auf, so das die Auswertung über Software etwas einfacher ausfällt.


Die folgende Grundschaltung ermöglicht einen einfachen Aufbau einer Temperaturmessung. Dabei werden Messfehler durch die Eigenerwärmung des Bauteils nicht liniarisiert.




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